×

Logopädische Praxis in Koblenz-Ehrenbreitstein

Charlottenstraße 55
56077 Koblenz
Tel: 0261 5792943
Fax: 0261 39070435
E-Mail: dennhardt@logopaedie-praxis-koblenz.de

Kontaktformular

Logopädische Praxis in Koblenz-Metternich

Rübenacher Str. 32
56072 Koblenz
Tel: 0261 50089290
Fax: 0261 39070435
E-Mail: dennhardt@logopaedie-praxis-koblenz.de

Kontaktformular

Kinder

Sprachentwicklungsverzögerung

Die einzelnen Stadien einer Sprachentwicklungsverzögerung werden in der richtigen Reihenfolge durchlaufen, jedoch ist meistens bereits der Beginn der Sprachentwicklung im Vergleich zu anderen Kindern verzögert.

Spezifische Sprachentwicklungsstörung

Die Sprachentwicklung verläuft nicht nur verzögert, sondern auch anders als bei anderen Kindern. Dabei treten Phänomene auf, die in der normalen Sprachentwicklung so nicht vorkommen. Diese können sich auf alle oder auch nur bestimmte Bereiche der Sprache wie das Lautsystem, den Wortschatz, die Grammatik oder das Kommunikationsverhalten beziehen.

Störung der Grammatik (Dysgrammatismus)

Der Erwerb des grammatischen Regelsystems ist gestört. Einzelne Worte oder ganze Satzteile können fehlen. Satzelemente können an andere Positionen umgestellt sein, die falsche Stellung des Verbs ist hier besonders auffällig.

Weiterhin können Probleme mit der Deklination und Konjugation von Wörtern, bei der Pluralbildung, bei der Verwendung des korrekten Falles oder bei der Wahl des richtigen Artikels auftreten.

Störung des Sprachverständnisses (semantische Störung)

Die Bedeutung von Wörtern oder Sätzen, die in diesem Alter erworben sein sollte, wird nicht verstanden. Das Hörvermögen des Kindes ist dabei normal. Oft bemerken Eltern diese Probleme nicht oder erst spät, da das Kind sich an Mimik und Gestik seines Gesprächspartners orientiert und deshalb trotz fehlendem Verständnis angemessen reagiert.

Phonetische Störungen (Dyslalie)

Eine phonetische Artikulationsstörung (Dyslalie) liegt vor, wenn einzelne Laute oder Lautverbindungen nicht korrekt ausgesprochen werden. Es besteht dann noch die motorische Unfähigkeit des Kindes ein oder mehrere Laute korrekt zu bilden. Bei einer phonetischen Auffälligkeit ist nur das Sprechen beeinträchtigt, nicht jedoch das Sprachsystem als solches in Bezug auf Wortschatz, Grammatik und Satzbau.

Sehr häufig und bekannt ist die Fehlbildung des Lautes "s", umgangssprachlich auch Lispeln genannt. Manchmal gehen Artikulationsstörungen einher mit einer Störung des orofazialen Muskelgleichgewichts.

Phonologische Störungen

Bei phonologischen Aussprachestörungen kommt es zu Problemen der auditiven Verarbeitung von Lautklängen und deren Position im Wort . Das Kind kann einen oder mehrere Laute im Wort nicht richtig hören/wiedergeben.

Hierbei gibt es verschiedene Prozesse. So kann das Kind zum Beispiel Laute an der falschen Artikulationsstelle sprechen, weglassen oder ersetzen. Der Laut als solches kann von dem Kind meist korrekt gebildet werden. In der Lautfolge im Wort kommt es dann zu Fehlbildungen.

Phonologische Störungen müssen von phonetischen Störungen abgegrenzt werden, können aber in Kombination mit ihnen auftreten.

Störung der auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung

Zentrale Prozesse des Hörens sind gestört. Dies erkennt man an Beeinträchtigungen in den folgenden Bereichen: Auditive Aufmerksamkeit, Auditives Gedächtnis, Richtungshören, Dichotisches Hören, Lautdiskrimination, Lautheitsempfinden. In der Folge können im Schulalter Probleme beim Schriftspracherwerb, d. h. beim Lesen und Schreiben, auftreten.

Myofunktionelle Störung

Das muskuläre Gleichgewicht der Mund- und Geschichtsmuskulatur ist gestört. Dies kann sich auf die funktionalen Abläufe des Sprechens und korrekten Schluckens auswirken. Als Folge davon können sowohl Artikulationsstörungen als auch Zahn- und Kieferfehlstellungen auftreten.

Stottern

Stottern ist eine Kommunikationsstörung mit übermäßig häufig auftretenden Unterbrechungen des Sprechablaufs . Diese Symptome kommen plötzlich und unbeherrschbar in Form von angespannten schnellen Wiederholungen vor. Ebenfalls können sie als gepresste Stockungen von einem Laut, einer Silbe, einem Wort oder Satz flüssiges Reden verhindern.

Dies geht beim Betroffenen oft mit einem hohen Störungsbewußtsein, mit Angst und innerer Anspannung einher . In Folge dessen können Sekundärsymptomatiken auftreten wie das Vermeiden von Blickkontakt und mimische Ticks. Andere Stotterer hingegen vermeiden Sprechsituationen meist ganz oder wenden Strategien an, um das Stottern zu umgehen. Dies ist aber ebenfalls mit einer sehr starken inneren Anspannung verbunden.

Viele Kinder weisen in ihrer Sprachentwicklung Sprechunflüssigkeiten auf. Diese sind völlig normal und nicht als Stottern anzusehen. Diese Sprechunflüssigkeiten treten meist zwischen dem 3. bis 6. Lebensjahr auf. Erst wenn das Kind diese Unflüssigkeiten nicht überwindet und verfestigt und des Weiteren Zeichen von Leidensdruck, Anstrengung oder Vermeidung beim Sprechen zeigt, ist eine logopädische Diagnostik und ggf. Therapie nötig.

Poltern

Die polternde Person spricht zu schnell und dabei klingt das Sprechen übermäßig häufig holprig, teilweise werden auch einzelne Laute verschluckt. Die Pausen sind entweder zu kurz, zu lang oder an der falschen Stelle. Die Aussprache ist daher häufig undeutlich und verwaschen. Im Gegensatz zum Stottern ist bei Polterern ein Störungsbewusstsein oder Leidensdruck selten vorhanden.

Stimmstörungen

Eine Stimmstörung kann vorliegen, wenn die Stimme des Kindes über einen längeren Zeitraum heiser, rauh, gepresst oder verhaucht klingt. Die Ursache dafür kann funktionell oder organisch sein. Der Stimmklang sowie die stimmliche Belastbarkeit sind beeinträchtigt.

Die juvenile Stimmstörung ist die häufigste Stimmstörung bei Kindern. Sie entsteht oft im Vorschulalter. Die kindliche Stimme hört sich rau und heiser an. Es besteht die Gefahr der Entwicklung von Stimmlippenknötchen.

Sprechstörung bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalten-Fehlbildungen

Eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalte (LKGSS) ist eine der häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Sie kann beispielsweise zu Beeinträchtigungen beim Essen, Trinken und Sprechen führen.

In Bereich des Sprechens können die Sprechatmung, der Stimmklang (Näseln) und die Lautbildung erheblich gestört sein. Dies zeigt sich insbesondere bei den Vokalen und den Verschlusslauten (p/b, t/d, k/g).

Erwachsene

Stimmstörung

Stimmstörungen sind in den meisten Fällen entweder organischer oder funktioneller Natur. Typische Symptome sind anhaltende Heiserkeit, eine belegte Stimme, eingeschränkte stimmliche Belastbarkeit, Einschränkungen der Lautstärke und des Stimmumfangs bis hin zu Missempfinden oder sogar Schmerzen beim Sprechen. Auch die Singstimme kann betroffen sein.

Aphasie

Eine Aphasie ist ein neurologisches Störungsbild. Dieses kann beispielsweise nach einer Gehirnblutung oder einem Schlaganfall auftreten. Bei einer Aphasie können alle vier Sprachmodalitäten Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben gestört sein.

Eine aphasische Störung kann mit anderen Störungen einhergehen, wie der Sprechapraxie (Störung in der Bewegungssteuerung der Sprechorgane) der Schluckstörung (Dysphagie) oder Dysarthrie (verwaschene Aussprache)

Viele Aphasiker leiden unter Wortfindungsstörungen und können einen Gegenstand nicht benennen, obwohl sie wissen um was es sich handelt. Außerdem können Begriffe falsch ausgesprochen oder benannt werden. Zudem haben viele Aphasiker Schwierigkeiten beim Sprachverständnis. Obwohl der Aphasiker den Eindruck erwecken kann, dass er aus dem Kontext heraus etwas genau versteht, ist die Bedeutung der einzelnen Wörter oft nicht sicher. Auch die Fähigkeit des Lesens ist häufig beeinträchtigt.

Die Bandbreite an Symptomen kann sich also je nach Art der Aphasie von leichten Wortfindungsstörungen bis hin zum fast vollständigen Sprachverlust bei einer globalen Aphasie erstrecken.

Dysarthrie / Dysarthrophonie

Als Dysarthrie werden Störungen bezeichnet, die die Steuerung und Koordination von Sprechbewegungen betreffen. Diese Störungen des Sprechens betreffen in der Regel die Steuerung der Atmung beim Sprechen, die Stimmgebung und die Artikulationsbewegungen.Eben diese Störungen der Bewegungsmuskulatur können auch zu Störungen der Mundmotorik wie Speichelfluss und Schluckstörungen führen.

Dysarthrien sind auf Schädigungen des zentralen und/oder peripheren Nervensystems zurückzuführen. Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Amyolateralsklerose (ALS) und Multiple Sklerose (MS), Schlaganfälle und Gehirnblutungen können zu Dysarthrien führen.

In Abhängigkeit vom Grad der Störung zeigen sich unterschiedliche Erscheinungsbilder:

  • undeutliche, verwaschene Artikulation
  • zu schnelle oder verlangsamte Sprechgeschwindigkeit
  • monotones Sprechen
  • abgehackte Sprechweise
  • zu lautes oder zu leises Sprechen
  • rauer, gepresster Stimmklang
  • nasaler Stimmklang und Kurzatmigkeit

Oben genannte Symptome wirken sich alle deutlich auf die Verständlichkeit des Sprechers aus. Häufig kommen Störungen der Mimik und Gestik dazu.

Apraxie

Bei einer Sprechapraxie handelt es sich um eine Störung der Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen. Da die Programmierung der einzelnen Sprechbewegungen gestört ist, kann der Betroffene seine Sprachabsichten artikulatorisch nicht oder nur eingeschränkt umsetzen. Der Betroffene weiß zwar was er sagen möchte, ist aber nicht in der Lage die Ziellaute und Zielwörter zu artikulieren. Hierbei können Störungen der Aussprache, der Betonung, des Sprechtempos und des Redeflusses auftreten. Auch Suchbewegungen und hohe Sprechanstrengungen sind häufig zu beobachten. Die Ausprägungen der Schwierigkeiten können variieren, sie treten nicht kontinuierlich und nicht immer in gleicher Form auf.

Schluckstörung (Dysphagie)

Schluckstörungen können bei Durchblutungsstörungen im Hirnstamm, nach Schlaganfällen oder Gehirnblutungen, bei Tumoren im Mund-Rachen-Kehlkopfbereich, Amyotrophe Lateralsklerose, Multiples Sklerose, Morbus Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen auftreten. Wir schlucken zwischen 600 - 2000 mal am Tag und aktivieren somit unbewusst mehr als 50 Muskelgruppen. Ist der Schluckakt gestört, gelangt Speichel oder Nahrung in die Lunge. Eine Lungenentzündung und somit eine lebensbedrohliche Situation kann so entstehen.

Folgende Symptome können Anzeichen für eine Ess- und Schluckstörung sein:

  • Häufiges Würgen, Räuspern und Husten während und nach dem Essen
  • Unkontrollierter Speichelfluss
  • Ansammlung von Speiseresten in den Wangentaschen
  • Belegte und rauhe Stimme
  • Ablehnung der Nahrungsaufnahme
  • Gewichtsverlust
  • Unklare Temperaturerhöhungen bis zur Lungenentzündung

Facialisparese

Bei einer Facialisparese ist der Nervus facialis (lat. von Facies = Gesicht) verletzt, der für einen Großteil der mimischen Muskulatur verantwortlich ist. Die Verletzung kann beispielsweise durch einen Schlaganfall, eine Hirnblutung, eine Virusinfektion oder eine Gesichtsverletzung verursacht worden sein. Typische Symptome sind Bewegungseinschränkungen der Gesichtsmuskulatur sowie Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken.

Stottern

Stottern ist eine Kommunikationsstörung mit übermäßig häufig auftretenden Unterbrechungen des Sprechablaufs. Diese Symptome kommen plötzlich und unbeherrschbar in Form von angespannten schnellen Wiederholungen vor. Ebenfalls können sie als gepresste Stockungen von einem Laut, einer Silbe, einem Wort oder Satz flüssiges Reden verhindern.

Dies geht beim Betroffenen oft mit einem hohen Störungsbewußtsein, mit Angst und innerer Anspannung einher. In Folge dessen können Sekundärsymptomatiken auftreten wie das Vermeiden von Blickkontakt und mimische Ticks. Andere Stotterer hingegen vermeiden Sprechsituationen meist ganz oder wenden Strategien an, um das Stottern zu umgehen. Dies ist aber ebenfalls mit einer sehr starken inneren Anspannung verbunden.

Poltern

Die polternde Person spricht zu schnell und dabei klingt das Sprechen übermäßig häufig holprig, teilweise werden auch einzelne Laute verschluckt. Die Pausen sind entweder zu kurz, zu lang oder an der falschen Stelle. Die Aussprache ist daher häufig undeutlich und verwaschen.

Im Gegensatz zum Stottern ist bei Polterern ein Störungsbewusstsein oder Leidensdruck selten vorhanden, auch Sekundärsymptome wie fehlender Blickkontakt oder mimische Ticks sind nicht zu erkennen.

Störung der Aussprache

Dies können in der Kindheit nicht behandelte Probleme der Aussprache sein. Häufig sind dies Fehlbildungen der Zischlaute, vor allem des Lautes "s".

Myofunktionelle Störung

Das muskuläre Gleichgewicht der Mund- und Geschichtsmuskulatur ist gestört. Dies kann sich auf die funktionalen Abläufe des Sprechens und korrekten Schluckens auswirken. Als Folge davon können sowohl Artikulationsstörungen als auch Zahn- und Kieferfehlstellungen auftreten.


* Bitte füllen Sie diese Felder aus.

HINWEIS: Bitte klicken Sie links in das Kästchen, um Ihre Nachricht zu senden.

Bitte akzeptieren Sie die Bedingungen um fortzufahren

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen und Widerufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung Eine Kopie Ihrer Nachricht wird an Ihre E-Mail Adresse geschickt.

Versandtstatus: Noch keine Nachricht versendet.